Die Initiative stellt sich vor
Was möchte die Ermekeil-Initiative?
Die Ideenskizze der Initiative von 1992, die schon damals die Ermekeil - Kaserne, zivil umgestalten wollten.
Die "Initiative zur zivilen Nutzung der Ermekeilkaserne" hält es für wünschenswert, dass einer Entscheidung über die zukünftige Nutzung eine umfassende Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vorausgeht, u. a. durch Befragung und Einbeziehung von Ideen und Bedürfnissen. Der Strukturwandel der Stadt Bonn von der ehemaligen Bundeshauptstadt zur Bundesstadt mit besonderen Aufgaben im Bereich Internationale Beziehungen, Dienstleistungen, Wissenschaft und Kultur ist noch in vollem Gang.
Wie das Beispiel Bahnhofsvorplatz eindringlich gezeigt hat, gehört dazu auch die frühzeitige Einbeziehung der Bürgerschaft in laufende Planungsverfahren. Dies wollen wir für die Ermekeilkaserne erreichen. Unsere Initiative hat schon einige Ideen für eine zukünftige Nutzung entwickelt, die wir zur Diskussion stellen wollen. Uns schwebt neben einer generationenübergreifenden Wohnanlage die Einrichtung eines bürgerschaftlichen und internationalen Begegnungszentrums vor, das den innerstädtischen Dialog über Gegenwart und Zukunft dieser Stadt in lebendiger Weise bereichern soll. Wichtig ist uns in jedem Falle, ein möglichst breites Spektrum an Meinungen über diese und andere Vorschläge zu sammeln und so eine bürgerschaftliche Diskussion über die sinnvolle Nutzung eines bislang ziemlich toten Winkels in einem ansonsten sehr lebendigen Stadtviertel anzuregen.
Der Spiegel vom September 1956 (Ausriss). In dieser "Satire" wurde aufgerufen, an das BMVG, das zur dieser Zeit in der Ermekeilkaserne residierte, zu schreiben.
Eine Initiative zur zivilen Nutzung der Ermekeilkaserne hat es schon in den neunziger Jahren gegeben, als die Bundeswehr sich aber noch nicht von dem Gelände trennen wollte. Damals bereits wurden erste Vorstellungen (siehe Ideenskizze) entwickelt und z. T. von Architekten in Skizzen umgesetzt, wie ein gemischtes Wohnen zwischen jung und alt, Studentenwohnheim, Kindertagesstätte und Bürgerzentrum auf dem riesigen Gelände untergebracht werden könnten.
Jetzt gilt es, aktuell mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Südstadt und in einem Bürgerbeteiligungsverfahren Vorschläge zu diskutieren, die von der Stadt Bonn aufgegriffen werden.